Eine praktische Idee, sich im Vorbeisuchen zu engagieren!
Unlängst wurde ich auf die Suchmaschine Forestle aufmerksam ge-macht, deren Werbeeinnahmen nach eigenen Angaben zu rund 90 % der unter Schutz Stellung von Regenwald zugute kommen.
Eine praktische Idee, sich im Vorbeisuchen zu engagieren!
Unlängst wurde ich auf die Suchmaschine Forestle aufmerksam ge-macht, deren Werbeeinnahmen nach eigenen Angaben zu rund 90 % der unter Schutz Stellung von Regenwald zugute kommen.
Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. (Römer 8, 18)
Diese Stelle aus dem Brief (des heiligen Apostels Paulus) an die Römer bietet über das irdische Leben hinaus gehend Trost im Leid.
Religion – speziell das Christentum – ist aber für mich keine (inter-essensbedingte) Vertröstung auf irgend ein Morgen, sondern ein unmissverständlicher Auftrag an jeden Menschen, nach Jesu Vorbild sich im hier und jetzt für eine anaximensstabilere Welt einzusetzen.
Wer in den letzten Tagen die Berichterstattung zur Wahl des Europäischen Parlaments verfolgte, konnte in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beobachten, dass vor allem vom Wahlergebnis im jeweiligen Mitgliedsstaat berichtet wurde.
Für mich ist dies Ausdruck dessen, wie wenig solidarisch wahrscheinlich die meisten Menschen (in Europa) sind: Stadt, Bundesland und Staat haben (viel erkennbarer) noch etwas mit einem selbst zu tun. Beim größeren Gebilde Europa fürchten die Menschen, dass andere vom Gemeinwohl profitieren und sie lehnen – unterstützt von Politik und Medien – die Europäische Idee daher ab.
Die christlichen Kirchen in Österreich laden am Freitag, dem 5. Juni 2009, zur fünften Langen Nacht der Kirchen.
Bei der Langen Nacht ist jeder willkommen. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von niederschwelligen bis zu anspruchsvollen Angeboten. Spirituelle Schätze der Kirchen und Gemeinschaften sollen an diesem Abend spürbar werden. Es wird gehofft, dass die Lange Nacht auch so manches Kirchenbild „verändern, korrigieren oder aufbre-chen“ werde.
Gestern auf 3sat in nano gab es gleich am Anfang unter dem Titel „Der schnellste Rechner in Europa“ einen Beitrag über einen neuen Super-computer namens „Jugene“: Ähnlich wie beim bekannten Earth Simulator, wird eine der Aufgaben von Jugene sein, Klimaveränderun-gen zu simulieren.
Aber simuliert überhaupt irgendjemand mit Nachdruck auch die Einflüsse von politischen Entscheidungen auf die Lebensbedingungen der Menschen?
Ich glaube an die freie Marktwirtschaft im Korsett sozialer und ökologischer Rahmenbedingungen. Eine Simulation sollte daher vom Einzelmenschen ausgehen, um diesen Menschen dann mit anderen (nach Regeln und Wahrscheinlichkeiten) interagieren zu lassen, eine Mikrosimulation also: Möglichst optimale – z. B. menschliches Leid minimierende – Rahmenbedingungen gilt es zu finden, ich kann und will mir nicht vorstellen, dass diese bereits gegeben sind. Klimamodelle sollten Teil solch einer Simulation sein und wie bei diesen ließe sich die Güte der Simulation auch damit validieren, dass der Status Quo am Computer nachgebildet bzw. erklärt werden kann.
Was für den einen Menschen förderlich ist, kann für den anderen hinderlich sein. Auch im Rahmen einer Simulation gilt es zu beachten, dass jeder Mensch für sich schon unendlich viel wert ist.
Vor geraumer Zeit – ich war damals noch in einem anderen Job – problematisierte ein Kollege die Verlagerung von Fabriken von Hochlohnländern in Billiglohnländer. An die genauen Umstände kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich weiß noch, dass ich damals argumentierte, dass es den Erwerbstätigen in diesen Billiglohnländern viel schlechter ginge als bei uns im Hochlohnland und daher so eine Verlagerung doch zu begrüßen sei: Die bislang Erwerbstätigen in dem Hochlohnland würden ohnehin eine neue Anstellung finden oder wären anderenfalls viel besser sozial abgesichert als die vor der Verlagerung Erwerbslosen im Niedriglohnland. Insgesamt also eine Verbesserung und außerdem könne das gegenständliche Produkt kostengünstiger produziert werden, was letztendlich z. B. den Käufern zu Gute kommen könne.
Auch heute glaube ich im Prinzip an die (internationale) Arbeitsteilung und die damit ermöglichten Wohlstandseffekte, etwa gemäß der Theorie der komparativen Kostenvorteile von David Ricardo. Allerdings lehne ich es mittlerweile ab, den einen Menschen ohne Weiteres gegen einen anderen auszutauschen. In Fällen wie dem eben geschil-derten, geht dies obendrein noch mit einem gegeneinander Ausspielen von Menschen einher, Zwecks Nivellierung nach unten. Menschen sind nun einmal nicht austauschbar oder aufrechenbar, weil jeder Mensch ist für sich unendlich viel wert und mit Unendlichkeiten lässt sich nun einmal nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen korrekt hantieren.
Auf den Extremfall des menschlichen Lebens bezogen, bringt es bekanntlich der Talmud – denn Gott sieht es wohl genauso – auf den Punkt:
Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.
Siehe dazu immer wieder hier die Seite „Engagier dich bitte!„.
willkommen
Ich fange jetzt einfach mal an, dies öffentlich zur Diskussion zu stellen, wobei ich bislang meine Hauptseiten angelegt bzw. adaptiert habe: